Frankreich mit seinen über 3000 km Küstenlinie hat für einen Urlaub am Strand jede Menge zu bieten. Je nach Region haben die Strände einen unterschiedlichen Charakter.
Die Bretagne im Nordwesten des Landes ist reich an kulturellem Erbe und verfügt neben gewaltigen Steilküsten auch über flache Strände, so z. B. bei Saint-Malo an der Côte d’Émeraude, zu Deutsch Smaragdküste. Das malerische Korsarenstädtchen mit seiner Stadtmauer und dem schönen Sandstrand lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Das dem Ort vorgelagerte Fort National ist nur bei Ebbe zugänglich.
Surfern sei der bei Wassersportlern beliebte Strand von Arcachon südwestlich von Bordeaux empfohlen. Eine Wanderung auf der Dune du Pilat, der größten Wanderdüne Europas, ist bei diesem Urlaub ein Muss. Und sollte man einmal genug haben von Meer und Sand, so lohnt sich ein Ausflug in die ausgedehnten Seekiefernwälder in der Umgebung oder man nutzt die Zeit um eine kleine Sprachreise dazwischen zu schieben.
Wem die atlantischen Temperaturen zu kalt sind, der wird sich vielleicht eher für die französische Mittelmeerküste erwärmen können. Der alte Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer in der südfranzösischen Camargue besticht mit feinsten Sandstränden und angenehm mediterranen Wassertemperaturen. Pferdefreunde werden sich über einen Ausritt in den Naturpark Camargue freuen und auch das Landesinnere der Provence ist immer einen Ausflug wert.
Für welchen Strand in Frankreich man sich entscheidet, ist natürlich letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Vielleicht haben aber die bretonischen Strände ihren ganz eigenen, besonderen Reiz.